Jahreskongress der PGAs of Europe
03.01.2019

PGAs of Europe stehen für Qualität

38 nationale PGAs (33 aus Europa, 5 aus der restlichen Welt) sind im Dachverband PGAs of Europe zusammengeschlossen; gemeinsam repräsentieren sie 21‘100 Golfprofessionals. Gegründet wurde die PGAs of Europe seinerzeit mit dem übergeordneten Ziel, einen einheitlichen Standard bei der Ausbildung von Golf Professionals zu schaffen. Dies ist mit der Einführung des European Education Level Systems (EELS) gelungen.

Neue Möglichkeiten tun sich auf: «Wenn Swiss-PGA-Mitglieder EELS-Module im Ausland absolvieren, erhalten sie die entsprechenden Weiterbildungs-Punkte gutgeschrieben», erklärt Andrea Mantoan. Im Gegenzug nehmen ausländische Pros gerne an Kursen der Swiss PGA teil, deren Ausbildung mit dem «Professional Level» (höchste Stufe) bewertet wird.

Mantoan

«Der Jahreskongress der PGAs of Europe ist eine ideale Plattform für Networking und Erfahrungsaustausch; wir erhalten so beispielsweise wertvolle Informationen darüber, wie andere Verbände bestimmte Aufgaben angehen», erklärt Mantoan. In Griechenland sprach der Dachverband erstmals das Thema gemeinsame Vermarktung an; «wir sind da ganz am Anfang, jetzt erfolgen als erstes nationale Sondierungen», sagt Mantoan.

Club-Professionals mit vielseitigen Kompetenzen

Ein Thema, das innerhalb der PGAs of Europe seit längerem zu reden gibt, ist die Rolle der Pros in den Clubs. «Die Hauptaufgabe des Pros ist die Arbeit als Golflehrer und Coach. Für sehr viele Golfer ist der Pro eine Vertrauensperson, idealerweise stellt er auch eine Verbindung zwischen Golfclub und Mitgliedern dar», sagt Andrea Mantoan.

Aufgrund ihrer Ausbildung verfügen Pros über vielfältige Kompetenzen im Golfbereich, die weit über Technikwissen hinausgehen. Ein zertifizierter PGA Pro weise zudem viel Erfahrung in allen Bereichen des Golfsports auf. Deshalb ist klar: «Die Rolle der Club-Pros befindet sich im Wandel.» Immer mehr Clubs machen sich das breitgefächerte Golfwissen der Pros zu Nutze und holen sich diese als Gesprächspartner an den Vorstandstisch. Oder als Manager ins Büro – ein Trend, der in anderen Ländern schon länger erkennbar ist und langsam in die Schweiz schwappt.

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