Swiss PGA Pro Portrait - Mario Caligari
02.04.2020

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Mario Caligari Portrait

Grosse Ehre für Mario Caligari: Der Swiss PGA Pro und Head Pro des Golf Club Bad Ragaz wird vom renommierten US-Magazin «Golf Digest» als einer der 75 besten Golflehrer ausserhalb der USA gelistet.

Mario Caligari gehört zum Golf Club Bad Ragaz wie die Berge zur Schweiz. Caligari engagiert sich dabei nicht nur für seine Schüler, sondern auch im Organisationskomitee des beliebten Swiss Seniors Open. Und das seit Anbeginn des Turniers: Mario Caligaris unermüdliches Engagement trug massgeblich dazu bei, dass die heutige Staysure Tour seit 1997 jährlich in Bad Ragaz Halt macht. Nun wurde er vom US-amerikanischen Magazin «Golf Digest» als einer der weltweit besten Golflehrer ausgezeichnet.

Der passionierte Head Pro freut sich sehr über die Auszeichnung: «Für mich ist es eine grosse Ehre, meinen Namen unter den weltweit Besten lesen zu dürfen.» Das zeige ihm, dass seine Art zu lehren bei den Schülern gut ankomme. «Golfen kann jeder lernen», betont Caligari. «Dafür braucht es allerdings einen Lehrer, der bereit und fähig ist, auf die individuellen Bedürfnisse jedes Schülers einzugehen.»

Über Mario Caligari:

Mario Caligari begann seine Golfkarriere in den Sechzigerjahren als Caddie im Golf Club Bad Ragaz. Seit 1972 ist er im Golf Club Bad Ragaz als Golflehrer tätig und bekleidet dort seit 1987 die Position des Head Pros. In den Neunzigerjahren war er einer von drei Initianten, die mit dem Swiss Seniors Open die Europäische Seniorentour (heute: Staysure Tour) nach Bad Ragaz brachten. Seit 1970 ist Mario Caligari Mitglied der Swiss PGA. Von 1990-2007 amtete er dort als Präsident der Ausbildungskommission. Ab 2001 engagierte er sich zudem im Vorstand der Vereinigung. 2013 ernannte ihn die Swiss PGA zum Ehrenmitglied.

Übung 1: Griff

Der Griff ist in meinen Augen das Wichtigste. Er ist die Basis für den Golfschwung, denn der Griff stellt die Verbindung zwischen Körper und Schläger dar. Schon der grosse Ben Hogan (1912-1997), dessen Golfschwung bis heute als perfekter Bewegungsablauf angesehen wird, sagte: "Good golf starts with a good grip".

Mit der folgenden Übung könnt Ihr Euren Griff verbessern, bzw. den richtigen Griff auch zu Hause üben. So gewöhnen sich Eure Hände an das Gefühl und Ihr werdet auf dem Platz automatisch richtig greifen.

Mit der rechten Hand den Schläger am Schaftende halten. Die linke Hand an den Schläger legen; versucht mit den Fingern die kleine Kerbe zu spüren. Die linke Hand schliessen.

Die linke Hand ruht nun am Schaft und umfasst diesen. Nun wird die rechte Hand von der Seite her zum Schläger geführt. Der kleine Finger der rechten Hand legt sich zwischen Zeig- und Mittelfinger der linken Hand. Ist die rechte Hand am Schaft, verdeckt sie den linken Daumen.

Diese Übung nun immer und immer wiederholen. Am besten mit einem Golfschläger, damit das echte Gefühl entsteht. Diese Griff-Routine muss automatisiert werden, dass man den Schläger auch mit geschlossenen Augen korrekt greifen kann. Der Körper merkt sich das Gefühl.

Übung 2: Stand & Stabilität

Jede und jeder muss ihre/seine (individuelle) Standposition finden. Eine kleine Hilfe dafür: den Schläger senkrecht an die rechte Schulter halten, leicht in die Knie gehen und den Oberkörper mit geradem Rücken nach vorne neigen, bis Schlägerkopf und Zehen eine vertikale Gerade bilden.

Nun den Schläger so fassen, wie in Übung 1 (Griff) beschrieben - und hoffentlich auch trainiert.

Nun geht es darum, nicht nur den für sich selbst optimalen Stand zu finden, sondern auch das Gleichgewicht zu trainieren und damit Stabilität in den Stand zu bringen. Dafür benötigt man zwei luftgefüllte Gummikissen. Auf den Kissen die Standposition einnehmen, den Schläger in beiden Händen.

Auf den Kissen - oder auf dem Vorderfuss - stehend das Gleichgewicht halten: mindestens zehn, besser aber 20 Sekunden lang in dieser Position bleiben, bis die Spannung in den Beinen spürbar wird. Diese Übung fünf- bis zehnmal wiederholen - und dabei bitte nie das Gleichgewicht verlieren.

Übung 3: Aufschwung auslösen

Der Golfschwung wird mit dem Aufschwung ausgelöst. Doch wie startet dieser? Am besten möglichst natürlich und unkompliziert. Mit dieser einfachen Übung findet jede und jeder auch beim Heimtraining die richtige Startphase des Schwungs sowie die persönliche Schwungebene. Täglich ausgeführt wird sich der Aufschwung so automatisieren, dass man auf dem Platz keinen Gedanken daran verschwenden muss.

Für diese Übung benötigen wir eine Wasserflasche - ob leer oder voll, ist egal. Je schwerer die Flasche, desto intensiver der Trainingseffekt.

Die Wasserflasche in die linke Hand nehmen und in die Standposition gehen; der linke Arm bleibt während der Übung gestreckt. Die recht Hand wird kreuzend unter die linke Hand gelegt (Handrücken an Handrücken).

Nun drückt man die rechte Hand nach rechts. Der linke Arm bleibt gestreckt, die linke Hand hält die Flasche am Hals. Die rechte Hand drückt so lange, bis Hände (und Flasche) in Hüfthöhe sind. Diese Position 10 bis 15 Sekunden halten - und die Spannung spüren.

Bei der Ausführung der Übung darauf achten, dass der Kopf immer über der linken Schulter bleibt. Die Übung sollte fünf- bis zehnmal wiederholt werden.

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