Mehr Geld für den Schweizer Golfsport
30.07.2019

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Im Schweizer Golfsport hat sich in den vergangenen zwölf Monaten nicht nur sportlich viel getan, auch im administrativen Bereich hat sich einiges verändert bzw. wurde modernisiert. An der Jahresversammlung änderte der nationale Verband seinen Namen; er firmiert nunmehr unter Swiss Golf. Darüber hinaus wurde die Rolle der Public-Golf-Organisationen klarer definiert und diese stärker in den nationalen Verband eingebunden. Und nicht zuletzt hat Swiss Golf gemeinsam mit den beiden Public-Golf-Organisationen ASGI (Association Suisse des Golfeurs Indépendants) und Migros GolfCard einen gemeinsamen Sport-Fonds (Supporting Golf Together Fund) geschaffen, in welche die drei grossen Player im Schweizer Golf einzahlen – 2019 jeweils gut 500'000 Franken pro Organsiation.

Auch die Swiss PGA profitiert vom Supporting Golf Together Funds; das freut deren Präsident Keith Marriott: «Der Pro bzw. der Golflehrer bildet für Neugolfer den Erstkontakt zu einem Club oder einer Public-Golf-Organisation. Den Swiss-PGA-Pros kommt somit eine wichtige Rolle bei der Rekrutierung von Neumitgliedern zu. Ausserdem kann ein Pro massgeblich dazu beitragen, dass sich eine Golferin oder ein Golfer in einem Club wohl fühlt und diesem als Mitglied erhalten bleibt.» Diese Tatsachen seien in der Vergangenheit etwas aus dem Blickfeld gerutscht; mittlerweile wären sich aber sowohl die Mitglieder der Swiss PGA wie auch die Verantwortlichen in den Schweizer Golfclubs und Verbänden bewusst, dass sich die Rolle eines Club-Pros nicht auf den Golfunterricht beschränke. Entsprechend müssten die Pros geschult werden. Dafür gibt es aus dem Supporting Golf Together Funds zusätzliches Geld. Konkret sind das im laufenden Jahr 180'000 Franken, welche aus diesem Topf an die Swiss PGA fliessen und gezielt für Aus- und Weiterbildungsmassnahmen einsetzt werden.

«Die Swiss PGA hat bereits in der Vergangenheit einen Fokus auf die Aus- und Weiterbildung gelegt und viel Arbeit in diese Bereiche investiert. Unser Programm für die dreijährige Ausbildung zum Swiss PGA Pro ist sehr umfassend und wird laufend den aktuellen Bedürfnissen des Golfmarkts angepasst. Dafür erhalten wir auch international Anerkennung; die PGAs of Europe zeichnete dieses Programm der Swiss PGA mit der höchstmöglichen Zertifizierung – Gold-Standard – aus», erklärt Keith Marriott. Was den Swiss-PGA-Präsidenten mindestens ebenso sehr freut wie das Gold-Zertifikat, ist die Tatsache, dass die exzellente Ausbildung der Swiss PGA Professionals bereits Früchte trägt: «Es ist ganz einfach: Je besser ausgebildet der Golflehrer ist, desto besser der Golfunterricht und desto grösser die Chancen, dass junge Golfer einen Level erreichen, der es ihnen ermöglicht international ganz vorne mitzuspielen.» Der Sieg der Schweizer Herren bei der Amateur-Team-Europameisterschaft und der damit verbundene Aufstieg in die erste Division ist das jüngste Beispiel in einer Reihe von Erfolgsmeldungen. Auch von den diversen Profi-Touren gibt’s regelmässig Schweizer Top-10-Klassierungen zu berichten.

Auf den Lorbeeren ausruhen will man sich allerdings nicht. «Um das hohe Qualitätsniveau unserer Aus- und Weiterbildung zu sichern, investieren wir kontinuierlich und zielgerichtet», sagt Keith Marriott. «Der finanzielle Beitrag aus dem Supporting Golf Together Funds ist keine Spende. Die Swiss PGA erbringt mit zusätzlichen, auf aktuelle Themen fokussierten Aus- und Weiterbildungsmodulen eine wertvolle Gegenleistung», sagt Marriott.

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Swiss PGA Lehrlinge

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Swiss PGA Weiterbildungstage

Die Sichtweise der Swiss PGA wird von den drei in den Supporting Golf Together Funds einzahlenden Organisationen bzw. deren Vertretern geteilt. «Die Arbeit der Swiss PGA Pros spielt bei der Förderung und Entwicklung des Golfsports in der Schweiz eine zentrale Rolle – gerade auch, wenn es darum geht, neue Golfer zu ‚kreieren’», sagt Swiss-Golf-Direktorin Barbara Albisetti. Sie ist überzeugt, dass die Swiss PGA und deren Mitglieder die Entwicklung des Schweizer Golfsports auch in Zukunft prägen werden. ASGI-Generalsekretär Pascal Germanier stimmt zu: «Wir wollen die Swiss PGA und deren Mitglieder unterstützen, damit der Golfunterricht in der Schweiz weiterhin hochwertig bleibt und Golf für immer mehr Menschen attraktiv wird. Der Beitrag aus dem allgemeinen Sport-Fonds ist kein Sponsoring, die 180'000 Franken müssen zweckgebunden für Aus- und Weiterbildung verwendet werden und die Entwicklung des Golfsports in der Schweiz fördern.»

Einig sind sich die Verantwortlichen von Swiss PGA, Swiss Golf, ASGI und Migros GolfCard auch in dem Punkt, dass bei der Aus- und Weiterbildung der Pros künftig ein verstärktes Augenmerk auf Marketing und Club-Management gelegt werden soll. «Es ist bereits heute so, dass unsere Pros aktiv mithelfen, neue Golfer zu gewinnen und sie zu motivieren, einem Club oder einer Public-Golf-Organisation beizutreten. Unsere Aus- und Weiterbildungskurse sind längst nicht mehr nur golftechnischer Art. Künftig legen wir noch mehr Wert auf die Stärkung der ‚soft skills’ unserer Mitglieder», sagt Keith Marriott. Worte, die bei den Partner-Organisationen gut ankommen. «Wir pflegen eine gute und konstruktive Zusammenarbeit mit der Swiss PGA und freuen uns, wenn wir durch deren Mitglieder ebenfalls einen Support erhalten», sagt Pascal Germanier. Hans-Peter Schild, Leiter Migros GolfCard und Sponsoring Migros Golfparks, wertet die Entwicklung im Schweizer Golfsport in der jüngsten Vergangenheit positiv: «Die Zusammenarbeit aller Golf-Organisationen in der Schweiz hat sich nach der Krise erfreulich angelassen und alle Parteien sind sich bewusst, dass wir gemeinsam mehr erreichen können. Ich persönlich schätze die offene und ehrliche Kommunikation zwischen den Verantwortlichen sehr.» In diesem Sinne formuliert Schild seine Wünsche an die Swiss PGA: «Zehn Prozent der Swiss PGA Pros sind bei der Migros angestellt und arbeiten in unseren Golfparks. Sie generieren 90 Prozent der Migros-GolfCard-Neumitglieder. Ein Wert, der über die letzten Jahre stabil geblieben ist. Ich würde mich freuen, wenn die Swiss PGA Pros künftig neutraler über das Angebot der Public-Golf-Organisationen orientierten und so für einen ausgeglicheren Transfer von Neugolfern, die nicht einem Club beitreten möchten, sorgen.»

Von Swiss Golf erhält die Swiss PGA weitere Gelder, welche vorwiegend für die Ausrichtung von Turnieren verwendet werden. Dank dieser Unterstützung können die Preisgelder für Turniere in der Schweiz attraktiver gestaltet werden. Die Migros Golfparks stellen der Swiss PGA die Golfanlagen und Räumlichkeiten der Migros für Aus- und Weiterbildungs-Events sowie für Turniere zur Verfügung.

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