Swiss PGA Pros verschaffen Clubs Mehrwert
29.05.2019

Fisher

Roger Fisher, Advanced Swiss PGA Professional

Die Ausbildung zum Swiss PGA Professional ist äusserst umfassend, tiefgreifend sowie praxisnah und sie schliesst mit einer anspruchsvollen Diplomarbeit ab. Bereits die Hürden, um die Ausbildung beginnen zu können, sind hoch – die Kandidaten müssen ein ansprechendes Spielniveau sowie ein breites Basiswissen zum Thema Golf mitbringen, um überhaupt zugelassen zu werden. Viele Gründe, die dazu geführt haben, dass die Swiss PGA im internationalen Vergleich ganz vorne steht, wenn es um die Qualität von Aus- und Weiterbildung geht.

Von den PGAs of Europe wurde der Swiss PGA in den vergangenen Jahren mehrfach der höchste Ausbildungsstandard attestiert. Wer diese dreijährige Ausbildung erfolgreich absolviert hat, darf sich Swiss PGA Professional nennen.

«Die Qualifikationen eines Swiss PGA Professional beschränken sich nicht auf den Golfunterricht», sagt Roger Fisher, ehemaliges Vorstandsmitglied der Swiss PGA und Advanced Swiss PGA Professional mit eidg. Fachausweis. «Wer die Ausbildung zum Swiss PGA Professional absolviert, ist in der Regel seit vielen Jahren in den Golfsport involviert. Über 90 Prozent unserer Mitglieder spielen seit Kindesbeinen an Golf – sie haben im Club und meist auch in regionalen und nationalen Kadern alle Stufen durchlaufen, auf unterschiedlichen Levels Turniere gespielt und sind auf dem Golfplatz zu Hause», sagt Fisher. Er selbst arbeitet als Golflehrer und Coach im Golfclub Erlen und weiss aus eigener Erfahrung: Golflehrer sind von frühmorgens bis spätabends auf der Golfanlage präsent – auf dem Platz, der Driving Range, dem Putting Green, im Clubhaus oder auch mal im Sekretariat. «Ich sehe an normalen Tagen zwischen 40 und 50 Golferinnen und Golfer auf der Anlage, mit jeder und jedem wechsle ich ein paar Worte – mit manchen ist es ein kurzes Hallo-wie-hast-du-gespielt, mit anderen rede ich länger», sagt Fisher. Als Pro ist er nah bei den Menschen, hört deren Sorgen, Anliegen und Anregungen – meist direkter und ehrlicher, als Vorstandsmitglieder oder Manager.

Fisher ist denn auch überzeugt, dass gerade diese Nähe der Swiss PGA Pros zu den Mitgliedern für die Golfclubs ein grosser Mehrwert sein kann, den es zu nutzen gilt. «Der Golflehrer ist in der Regel die erste Person im Golfclub, die ein Neu-Golfer kennenlernt. Beim Pro absolviert man den Schnupperkurs und die Lektionen auf dem Weg zur Platzreife. Der Pro bereitet einen auf die ersten Turniere und das erste Handicap vor; er ist in allen Phasen einer Golfer-Karriere ein wichtiger Ansprechpartner», weiss Fisher. Ein motivierter, engagierter und sympathischer Golf Coach kann bei der Wahl eines Heimclubs ein Entscheidungskriterium für Mitglieder sein. «Die Golf Academy ist die Eingangstür zu einem Golfclub», ist Fisher überzeugt.

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Aber nicht nur wenn es um die Gewinnung und die Bindung bestehender Mitglieder an einen Club geht leisten Swiss PGA Professionals wertvolle Dienste. Ihre langjährige Erfahrung in allen Bereichen des Golfsports können sich Clubs – allen voran Vorstände und Manager, die mitunter aus anderen Bereichen kommen – zu Nutze machen. «In Erlen werden wir Pros zu den Sitzungen der Platzkommission und der Sportkommission eingeladen, um diese mit unserer Erfahrung beratend zu unterstützen», gibt Fisher ein Beispiel aus der Praxis. «Swiss PGA Professional ist nicht einfach ein Beruf, es ist eine Leidenschaft», sagt Fisher. Und meint damit: Egal, um welchen Bereich im Golf es geht, der Pro bringt einen reichen Erfahrungsschatz mit und ist bestrebt, stets die beste Lösung für den Club, den Platz und auch den einzelnen Golfer zu finden.

«Wenn Club und Pro zusammenarbeiten, ist dies für beide Seiten befruchtend und schafft eine Win-Win-Situation. Denn wie gesagt: Der Golflehrer ist die erste Ansprechperson für jene, die neu zum Golfsport und/oder zum Club stossen. Wenn die Chemie zwischen Club und Pro stimmt, wird der Pro die gute Atmosphäre im Club weitervermitteln, so dass schliesslich auch Restaurant, Pro-Shop und Club – dank Greenfees oder Neumitgliedschaften – profitieren.» Fisher weiss auch, dass es bei dieser Zusammenarbeit nicht immer um grosse Veränderungen geht: «Ein Augenmerk auf Details zu haben ist wichtig; manchmal können Kleinigkeiten eine grosse Wirkung erzielen. Darum sollte man stets genau hinhören, wenn ein Mitglied etwas erzählt.»

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