Challenge Tour: Freiburghaus auf Platz 4
23.05.2022

Freiburghaus 2

Nach sechs Wochen Pause begann Jeremy Freiburghaus bei der Challenge de España mit einer starken 67-er Runde. Trotz einem herben Dämpfer liess sich der 25-Jährige nicht entmutigen. Dank dem besten Ergebnis des ganzen Turniers kämpfte sich Freiburghaus bis auf Platz 4 zurück.

Bei den Turnieren in Südafrika hatte Jeremy Freiburghaus die letzten beiden Cuts verpasst. Die Trainingspause hat offenbar genützt «Ich bin froh wieder Turniere zu spielen. Ich begann ab Loch 10 mit ‘0’ Erwartung, das erfreuliche Resultat waren vier Birdies auf den ersten fünf Bahnen», kommentiert der Bündner die 67-er Runde oder fünf unter Par auf dem Iberostar Real Club de Golf Novo Sancti Petri in Cadiz. Vor allem die Annäherungen in die Grüns seien «exzellent» gewesen und machten die Runde «sehr stressfrei». Anders dann Runde 2. Bei heftigem Wind musste Freiburghaus auf den ersten drei Bahnen zwei Doppelbogeys kassieren, fast so mühsam ging es weiter, am Ende benötigte er gleich 15 Schläge mehr als am Vortag, entsprechend weit viel Freiburghaus in der Zwischenrangliste zurück. Mit zwei Birdies zu Beginn des dritten Durchgangs (ab Loch 10) meldete sich der Bündner zurück, die 70-er Karte brachte ihn immerhin in die Top-25 zurück. Im Final zündete der Spieler vom Golfclub Domat/Ems dann endgültig das Birdie-Feuerwerk, speziell mit einer frühen Viererserie auf den Bahnen zwei bis fünf. Nach dem einzigen Schlagverlust konterte Freiburghaus unter anderem mit einem Eagle und zwei weiteren Birdies. Das ergab die 65-er Karte oder sieben unter Par. So tief schoss kein anderer Profi im Feld. Klar machte der beste Schweizer damit nochmals einen grossen Sprung in der Rangliste. Am Ende fehlten ihm bei -4 sechs Schläge auf den Sieger, den Schweden Jens Dantorp. Dieser war in Runde eins unter anderem mit zwei Doppelbogeys gestartet, in den beiden Finalrunden blieb Dantorp dagegen mit 11 Birdies fehlerfrei.

Zweitbester Schweizer auf Rang sieben ist Benjamin Rusch bei -2. Der Thurgauer spielte mit der 69-er Karte zum Schluss ebenfalls sein bestes Tagesresultat. Dabei startete Rusch gleich mit vier Birdies auf den Spielbahnen eins bis vier, allerdings folgten darauf drei Schlagverluste in Serie. Dank zwei weiteren Birdies auf den Backnine verbesserte sich der Spieler vom Golfclub Lipperswil noch um sieben Ränge. Für Rusch war das Turnier in Spanien genau der 80. Event auf der Challenge Tour, bisher war der 15. Platz zum Start sein bestes Saisonresultat gewesen.

Marco Iten und Robert Foley qualifizierten sich nach zwei Runden ebenfalls für den Cut. Im Final spielten die beiden Schweizer gemeinsam im Flight, wobei Iten mit 69 und Foley mit 70 Schlägen zurück ins Clubhaus kamen. Beide hatten in den Runden zwei und drei grosse Probleme, so blieben ihnen am Ende die Ränge 56 und 58.

Stefan Waldvogel

Artikel übernommen von www.swissgolf.ch

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