Pro Golf Tour: Drei Schweizer in den Top 20
26.04.2022

Loris Schüpbach pro golf tour rogné

Beim fünften und abschliessenden Turnier in Ägypten klassieren sich Alessandro Noseda und Loris Schüpbach (Bild) auf dem 12. Platz. Ebenfalls in den Top 20 landet Fiorino Clerici.

Spektakuläres Finale der Pro Golf Tour in Ägypten: Im Golf Club Sokhna lagen nach 54 Löchern fünf Spieler gleichauf bei elf unter Par. Dank einer sensationellen Annäherung auf dem ersten Extraloch sicherte sich der Belgier Yente van Doren den Titel bei der Red Sea Egyptian Classic 2022.

Den besten Schweizern fehlten nach drei Durchgängen drei Schläge für den Einzug ins Playoff. Alessandro Noseda war mit einer 71-er Karte gestartet, steigerte sich dann zur fehlerfreien 67-er Runde. Zusammen mit den 70 Schlägen im Final ergibt ein total von acht unter Par oder den 12. Rang. «Ich hätte mein Momentum mit zwei Birdies auf den Löchern 11 und 12 noch besser ausnützen müssen, um meinen Rückstand auf die Ersten gut zu machen, aber leider hatte es dies Mal nicht geklappt», sagt Noseda zum Abschluss in Ägypten.

Ebenfalls bei acht unter Par beendet Loris Schüpbach das Turnier. Der Neo-Profi hatte mit zwei 68-er Runden sehr stark begonnen, fiel am Ende mit vier Bogeys und vier Birdies noch aus den Top-10. Trotzdem zeigte er sich «sehr zufrieden». «Nachdem ich das letzte Turnier last minute wegen Corona absagen musste, war ich anfangs Woche sehr schwach und hatte starke Symptome. Die erste Proberunde hier war immer noch sehr streng und meinem Körper fehlte die Energie. Daher bin ich extrem happy, wie sehr gut es an den drei Turniertagen lief».

Zwei Schläge dahinter folgt mit zwei Schlägen mehr Fiorino Clerici auf dem 18. Rang. Der Zürcher war unter anderem mit einem «Out-Ball» im ersten Durchgang eher unglücklich gestartet, kämpfte sich dann aber vor der Entscheidung zurück. Dies unter anderem mit einem Eagle-Birdie Finish. Die 67-er Runde brachte ihn bis auf Platz 25, im Final machte er mit 70 Schlägen nochmals einige Ränge gut. «Ich bin zufrieden, wie ich mich nach dem misslungen Auftakt gut zurück gekämpft habe, konnte einmal mehr bewiesen, dass ich mein bestes Golf zeigen kann, wenn es darauf ankommt», kommentiert Clerici.

Amateur Mauro Gilardi und Marco Iten beendeten das Turnier in Ägypten auf dem geteilten 37. Rang. Als sechster Schweizer im Feld hatte sich auch Luca Galliano für den Final qualifiziert. Mit einer 77-er Runde zum Schluss fiel der Tessiner allerdings noch deutlich zurück.

Stefan Waldvogel

Artikel übernommen von www.swissgolf.ch

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