Swiss PGA Playing Professionals on Tour
29.07.2019

Challenge Tour: Raphaël de Sousa knapp am Podest vorbei

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Raphaël de Sousa

Bei der Italian Challenge Open, die Ende Juni im Terre Dei Consoli GC in Mittelitalien gespielt wurde, überstand von den angetretenen Schweizern einzig Raphaël de Sousa den Cut. Mit einer beeindruckenden dritten Runde schob sich der Genfer am «Moving Day» ins Spitzenfeld. De Sousa beendete das Turnier auf dem vierten Rang. Sein Score – 273 Schläge (70/70/65/68), 15 unter Par. Sieger Matthew Jordan und Runner-Up Lorenzo Scalisi (Verlierer im Play-Off) benötigten für die vier Runden lediglich zwei Schläge weniger.

Auch bei der Le Vaudreuil Golf Challenge Mitte Juli war der Genfer der einzige Swiss-PGA-Vertreter, der es ins Wochenende schaffte. Raphaël de Sousa wurde in Frankreich mit einem Gesamtscore von 286 Schlägen (+2) 42.

Bei der Euram Bank Open im GC Adamstal in Niederösterreich überstanden vor knapp zwei Wochen gleich drei Schweizer den Cut. Am Ende klassierte sich Benjamin Rusch mit einem Gesamtscore von 269 Schlägen (-7) auf Rang zehn, Raphaël de Sousa spielte den Alpenplatz in Par (276 Schläge) und belegte Rang 38, Marco Iten erreichte mit einem Score von 279 Schlägen (+3) Platz 54.

Staysure Tour: «Bossy» in Deutschland in Top-10 und bei der Seniors Open im Cut

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André Bossert

Das Heimturnier der Ü50-Professionals, die Swiss Seniors Open Anfang des Monats in Bad Ragaz, glückte den beiden Swiss-PGA-Professionals im Feld nicht nach Wunsch. Turnierbotschafter André Bossert blieb einzig in der ersten Runde unter par und musste sich schliesslich mit einem Gesamtscore von 213 Schlägen (+3) und Rang 40 begnügen. Der seit einiger Zeit in Maienfeld wohnhafte Paul Wesselingh spielt nicht mehr Vollzeit auf der Staysure Tour, sondern unterrichtet regelmässig im GC Gams-Werdenberg. Dieser fehlenden Turnierpraxis zollte der Bad-Ragaz-Sieger von 2013 nun Tribut. Bei der Swiss Seniors Open 2019 blieb Wesselingh am Finaltag zwar unter dem Platzstandard, doch am Ende teilte er sich mit «Bossy» Rang 40. Zum strahlenden Gewinner der Swiss Seniors Open 2019 krönte sich der Argentinier José Coceres, der von Beginn an im Spitzenfeld mitmischte, drei Runden unter par ins Clubhaus brachte und mit gesamt 199 Schlägen das Feld um zwei und mehr Strokes distanzierte. Es war dies Coceres erster Sieg bei den Ü50-Professionals – und der erste grosse Sieg seit seinen beiden Triumphen auf der PGA Tour im Jahr 2001.

Zwei Wochen später, bei der Winston Golf Senior Open in Norddeutschland, fand André Bossert endlich zu seinem Spiel zurück – und auch die Scores stimmten. Am Ende fand sich der Zürcher auf Platz 6 wieder. Es hätte aber auch ein Podestplatz werden können. Denn am Schlussloch schlug «Bossy» erst einen Monster-Drive 97 Meter vors Loch, «von dort dann aber zwei Bälle ins Wasser, so dass am Ende eine acht resultierte», erklärte Bossert im Anschluss. Auf Sieger Clark Dennis verlor der Schweizer sieben Schläge, auf den drittplatzierten James Kingston aber lediglich deren vier. Paul Wesselingh dagegen strauchelte auch auf den Winston Golf Links und musste sich mit Rang 51 begnügen.

Good News kamen vor einer Woche aus England: André Bossert beendete den Montags-Qualifyer zur Senior Open Championship auf dem geteilten dritten Rang. 71 Schläge auf den St Annes Golf Links öffneten «Bossy» die Tür zur ersten Major-Teilnahme des Jahres. Mehr noch, denn das Qualifikationsturnier vom Montag war von einem Schweizer gewonnen worden: Robert Wiederkehr! Der in Südafrika lebende, im April 50 Jahre alt gewordene Wiederkehr spielte eine 68 und distanzierte die Konkurrenz um zwei und mehr Schläge. Bei seinem Major-Debüt – «mit 50 habe ich’s endlich ins Teilnehmerfeld eines Majors geschafft» – lief es dem Neuling dann nicht nach Wunsch; Wiederkehr verpasste mit Runden von 79 und 80 Schlägen den Cut deutlich. Auch für den Wahl-Schweizer Paul Wesselingh war in Royal Lytham and St Annes nach zwei Runden Schluss: Mit Scores von 74 und 75 Schlägen verpasste das dritte Swiss-PGA-Mitglied im Teilnehmerfeld den Cut um vier Schläge. Richtig gut lief es dafür André Bossert an den ersten beiden Tagen der Senior Open Championship. Mit einer 72 zum Start hatte er sich eine gute Ausgangslage für den Cut geschaffen, am Freitag trumpfte «Bossy» mit 67 Schlägen (-3) gross auf und schob sich auf Zwischenrang 15 vor. Leider lief es dem Zürcher am Wochenende nicht nach Wunsch, er fiel auf Rang 78 zurück.

Alps Tour: Vierte Plätze für Ameil-Planchin und Eggenberger

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Mathias Eggenberger

Co-sanctioned-Turniere verschiedener Tours und beider Geschlechter boomen in dieser Saison. Nach der Challenge und Staysure Tour (gemeinsam mit der LET) tat sich im Juli nun auch die Alps Tour mit den Damen (LET Access Series) zusammen. In Frankreich stand die Saint-Malo Mixed Open auf dem Programm, bei der zumindest ein Schweizer gross aufzeigte: Arthur Ameil-Planchin landete mit einem Score von 274 Schlägen (68/68/68/69) auf Rang vier, Marc Dobias klassierte sich mit 287 Schlägen auf Platz 39.

Eine Woche später sorgte bei der Fred Olsen Alps de La Gomera ein anderer Schweizer für Furore. Mathias Eggenberger übernahm auf den Kanaren mit 64 Schlägen zum Auftakt die Führung und verteidigte seine Leaderposition mit einer 66er-Runde an Tag zwei. In der Finalrunde lief es für den schweizerisch-liechtensteinischen Doppelbürger nicht nach Plan, Eggenberger fiel mit einer Par-Runde auf Platz 4 zurück. Arthur Ameil-Planchin benötigte für die drei Runden 213 Schläge und wurde 44.

Vergangene Woche bei der Nazionale Open in Rom erwischte Mathias Eggenberger einen guten Starttag (-3/Zwischenrang 5), fiel dann aber mit Runden von 75 und 72 Schlägen auf Platz 16 zurück.

Pro Golf Tour: Benjamin Rusch in Polen auf Rang 3

Rusch

Benjamin Rusch

Benjamin Rusch spielte Ende Juni seine gute Form aus und klassiert sich bei der Polish Open auf Rang 3. Der Thurgauer benötigte für die drei Runden 199 Schläge (-11). Mit Jeremy Freiburghaus (206 Schläge/Rang 16) und Perry Cohen (210/32) klassierten sich zwei weitere Swiss-PGA-Mitglieder im Preisgeld.

Eine Woche später bei der Leipziger Golf Open war Rusch auf Platz 11 erneut bester Schweizer. Freiburghaus (Rang 15) und Zeno Felder (Platz 24) schafften es ebenfalls in die Finalrunde.

Mitte Juli wurden in den Niederlanden die Rollen getauscht: Bei der Broekepolder International Open war Jeremy Freiburghaus als Zwölfter bester Schweizer. Benjamin Rusch wurde 25. und auch Yann Pfeiffer auf Rang 34 durfte sich über Preisgeld freuen.

Bei der Raiffeisen Pro Golf Tour in St. Pölten (Niederösterreich) schafften es letzte Woche gleich fünf Schweizer ins Preisgeld: Benjamin Rusch und Jeremy Freiburghaus teilten sich Rang 16 (10 unter par nach 3 Runden), Yann Pfeiffer und Zeno Felder benötigten einen Schlag mehr und klassierten sich auf Platz 23, Luca Galliano wurde mit einem Gesamtscore von 5 unter Par 40.

LET: Albane Valenzuela bei Evian Championship auf Rang 37

Valenzuela

Swiss Amateur Albane Valenzuela

Beim Ladies Major am Genfersee vergangene Woche hielt eine Amateurin die Schweizer Fahne hoch: Albane Valenzuela hatte eine Wild Card für die Evian Championship erhalten. Die 21-jährige Studentin nutze die Chance und lag nach Runden von 72 und 66 Schlägen zur Halbzeit gar auf Rang 13. Mit einer Par-Runde (71) am Samstag und einer 75 am Sonntag rutschte Albane Valenzuela noch auf Rang 37 ab.

LETAS: Caroline Rominger dreimal im Preisgeld

Rominger

Caroline Rominger

Die routinierte Engadinerin Caroline Rominger entpuppt sich 2019 als konstanteste Schweizer Proette auf der LET Access Series (LETAS). Bei der Belfius Ladies Open Ende Juni in Aartselaar (Belgien) überstand sie als einzige Schweizerin den Cut und klassierte sich mit einem Gesamtscore von 222 Schlägen (+6) auf Platz 43.

Beim International Ladies Open Mitte Juli im Augas Santas Balneario & Golf Resort in Lugo (Spanien) schafften es dann zwei Schweizerinnen ins Preisgeld: Clara Pietri klassierte sich mit 209 Schlägen (-1) auf Rang 16, Caroline Rominger folgte mit 210 Schlägen auf Platz 18.

In der zweiten Julihälfte gastierte die LETAS in Valencia (Spanien); drei Schweizerinnen – Caroline Rominger (Rang 41/+9), Christina Gloor (46/+11) und Clara Pietri (50/+12) – klassierten sich im Preisgeld.

Swiss PGA Order of Merit as of 31-7-2019

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