Players Corner - September
27.09.2020

LPGA: Valenzuela verpasst Cut

Albane Valenzuela hat bei der Cambia Portland Classic Mitte September den Einzug in die Finalrunden verpasst. Dies denkbar knapp: Mit Runden von 74 und 71 Schlägen lag die Genferin zur Halbzeit eins über Par, der Cut lag bei Level Par. In der Jahreswertung der LPGA Tour (Race to CMB Globe Season) liegt die 22-jährige Genferin aktuell auf Rang 102.

Albane Valenzuela

Albane Valenzuela

Challenge Tour: Benjamin Rusch in Nordirland Elfter

Bei der von der R&A unterstützen Northern Ireland Open Anfang September in Ballymena waren vier Schweizer am Start, zwei schafften es in die Schlussrunden: Benjamin Rusch schrammte mit einem Gesamtscore von 274 Schlägen (6 unter Par) als Elfter knapp an einer Top-Ten-Klassierung vorbei. Mathias Eggenberger benötigte insgesamt 288 Schläge, was für Rang 55 reichte. Beeindruckend dabei sein «Comeback» nach einer 78er-Runde an Tag 1, welcher er eine 65 an Tag zwei folgen liess. Joel Girrbach (146 Schläge) und Raphaël de Sousa (147) verpassten den Finaleinzug um drei bzw. vier Schläge.

De Sousa klassierte sich zwei Wochen später bei der Open de Portugal in Royal Obidos im Preisgeld. Mit 288 Schlägen (Par) erreichte der Genfer Rang 65; Rusch verpasste den Cut um zwei Schläge.

Benjamin Rusch 2017

Benjamin Rusch

Ladies European Tour: Podestplatz für Kim Métraux in Holzhäusern

Bei der Czech Ladies Open im Golf Club Beroun Ende August konnten sich gleich drei Schweizerinnen im Preisgeld klassieren: Kim Métraux schrammte mit 208 Schlägen (8 unter Par) und Rang elf knapp an den Top-Ten vorbei, Caroline Rominger benötigte einen Schlag mehr und wurde 13., Morgane Métraux erwischte eine schlechte Finalrunde und fiel mit gesamthaft 214 Schlägen auf Rang 35 zurück. Rachel Rossel, Christina Gloor und Clara Pietri scheiterten am Cut von 2 über Par.

Mitte September kehrte die LET nach acht Jahren wieder in die Schweiz zurück. Auf dem Parcours des Golfpark Holzhäusern wurde die Swiss Ladies Open gespielt – und es gab aus Schweizer Sicht viel zu feiern: Kim Métraux spielte um den Sieg mit. Mit Runden von 66, 70 und 68 Schlägen (total 12 unter Par) klassierte sie sich schliesslich auf Rang 3. Ihre Schwester Morgane Métraux benötigte sechs Schläge mehr und wurde Elfte. Caroline Rominger, Anaïs Maggetti, Melanie Mätzler, Christina Gloor, Rachel Rossel, Clara Pietri und Amateurin Elena Moosmann scheiterten am Cut (+2).

Kim Métraux schaffte es auch eine Woche später im starken Feld der Ladies Open de France ins Preisgeld. Im Golf du Médoc spielte sie Runden von 73, 70 und 73 Schlägen, was in der Endabrechnung Rang 26 bedeutete.


LET Access Series: Morgan Métraux in Lavaux auf Rang 4

Die Second Level Tour der europäischen Damen startete ihre Turniersaison 2020 Anfang September in der Ostschweiz. Bei der Flumserberg Ladies Open im Golf Club Gams-Werdenberg qualifizierten sich gleich sechs Schweizerinnen für die Finalrunden. Die Amateurin Caroline Sturdza klassierte sich mit einem Gesamtscore von 212 Schlägen (4 unter Par) auf Rang 10. Anaïs Maggetti benötigte zwei Schläge mehr und wurde 20., Christina Gloor klassierte sich mit 226 Schlägen auf Platz 51. Ebenfalls in der Schlussrunde dabei waren die Amateurinnen Chiara Tamburlini (+5/Rang 36), Titelverteidigerin Elena Moosmann (+7/Rang 44) und Elena Colombo (+9/Rang 49). Die Swiss PGA Mitglieder Caroline Rominger, Rachel Rossel und Clara Pietri scheiterten am Cut (+7).

Zwei Wochen später wurde die Czech Ladies Challenge gespielt. Christina Gloor klassierte sich in Prag mit 234 Schlägen (18 über Par) auf Rang 51, Melanie Mätzler schaffte es mit 238 Schlägen (+22) auf Rang 59 und damit ins Preisgeld.

Vergangene Woche war die LETAS erneut in der Schweiz zu Gast. Im Golf Club Lavaux schnupperte die Romande Morgane Métraux mit Runden von zweimal 70 und einmal 69 Schlägen am Podest, bzw. verpasste den Einzug ins Stechen um den Turniersieg um zwei Schläge – Rang vier für die Lausannerin. Mit Anaïs Maggetti (215 Schläge/Rang 13), Caroline Rominger (220/Rang 29) und Melanie Mätzler (222/Rang 36) schafften es drei weitere Schweizerinnen ins Preisgeld. In der Finalrunde mit dabei waren auch die Amateurinnen Tiffany Arafi (Rang 36), Lily Hürlimann und Victoria Monod (geteiler 39. Platz) sowie Anouk Casty und Elena Colombo (geteilter 49. Rang).

Kim Métraux 02

Kim Métraux

Morgane Màtraux

Morgane Métraux

Alps Tour: Eggenberger und Baumann in Metz auf Platz 12

Die Alps Tour wartete im September mit einem vollen Kalender auf. Los ging es zu Monatsbeginn mit der Cervino Alps Open, wo sich Arthur Ameil-Planchin mit 199 Schlägen (5 unter Par) auf Rang 17 klassierte. Eine Woche später wurde er in Metz (Frankreich) bei der Open de la Mirabelle d’Or mit 206 Schlägen (7 unter Par) 22. Einen Schlag weniger benötigten seine Landsleute Mathias Eggenberger und Gregori Baumann, die sich Rang 12 teilten. Ebenfalls im Preisgeld klassierte sich Philippe Weppernig, der in der Schlussrunde allerdings auf Rang 53 zurückfiel.

Eine Woche später wurde in Grossetto (Italien) die Toscana Alps Open gespielt. Auch dort klassierten sich drei Schweizer im Preisgeld: Mathias Eggenberger mit 203 Schlägen (10 unter Par) auf Rang 16, Arthur Ameil-Planchin und Philippe Weppernig mit jeweils 206 Schlägen auf Rang 31.

Eggenberger war auch letzte Woche bei der Alps de Andalucia in Sevilla (Spanien) bester Schweizer: 206 Schläge (7 unter Par) reichten für Platz 20. Ameil-Planchin benötigte zwei Schläge mehr und wurde 32.

Pro Golf Tour: Freiburghaus siegt in Niederösterreich

Die Pro Golf Tour gastierte Ende August in Tschechien. Bei der auf zwei Plätzen ausgetragenen Altepro Trophy klassierte sich Marco Iten mit 217 Schlägen (2 über Par) auf Rang 10; eine Finalrunde von 80 Schlägen brachte den Zürcher um einen Podestplatz. Jeremy Freiburghaus klassierte sich mit 219 Schlägen auf Rang 14; Yann Pfeiffer auf Platz 45 und Alain Jeanrenaud auf Rang 52 schafften es ebenfalls ins Preisgeld.

Weiter ging es in die Steiermark: Bei der Schladming Dachstein Open klassierten sich Freiburghaus und Luca Galliano mit jeweils 206 Schlägen (4 unter Par) auf Rang 22. Von der Steiermark ging es weiter nach Niederösterreich an die tschechische Grenze. Mit Runden von zweimal 67 und einmal 65 Schlägen (total 17 unter Par) feierte der Bündner Jeremy Freiburghaus bei der Haugschlag Niederösterreich Open seinen zweiten Saisonsieg auf der Pro Golf Tour. Yann Pfeiffer klassierte sich als 43. ebenfalls im Preisgeld.

Die guten Resultate schlagen sich auch in der Order of Merit nieder. Freiburghaus liegt aktuell auf dem dritten Zwischenrang, Iten auf dem siebten. Ende Jahr erhalten die fünf bestklassierten dieser Tour die Spielberechtigung für die Challenge Tour 2021.

Freiburghaus

Jeremy Freiburghaus

Swiss PGA Tour: Girrbach und Wesselingh siegen in Andermatt

Am 7./8. September gastierte die Swiss PGA Tour in Andermatt. Eine Dame und 28 Herren waren am Start. Nach zwei Runden lagen Joel Girrbach und James Johnson mit jeweils 141 Schlägen (3 unter Par) an der Spitze des Klassements. Ein Play-Off musste entscheiden. Auf der 18, einem Par 5, griff Girrbach das Green mit dem zweiten Schlag an, sein Ball landete pin-high im Bunker, von wo er ihn eineinhalb Meter an die Fahne spielte und den Birdieputt lochte. Johnson lag mit drei Schlägen zwar näher am Loch, verpasste aus gut einem Meter aber das Birdie und damit den Turniersieg. Das Podest wurde durch Frederik Svanberg (144 Schläge) komplettiert. Die Seniorenwertung sicherte sich Paul Wesselingh mit 142 Schlägen (2 unter Par) vor André Bossert (144) sowie Franco Li Puma und Lloyd Freeman (je 148).

Swiss Pro Series: Gary Stal siegt in Bonmont

Am 31. August stand das fünfte Turnier der Swiss Pro Series auf dem Programm. Im GC Bonmont waren 45 Pros am Start, zwölf von ihnen blieben unter Platzstandard. Den Siegercheck sicherte sich der Franzose Gary Stal mit einer überzeugenden Runde von 66 Schlägen (5 unter Par). Einen Schlag mehr benötigten die Schweizer Steve Rey und André Bossert sowie der Wahlschweizer Paul Wesselingh und der Engländer John Gould.

Kleiner war das Feld beim sechsten Saisonturnier. Am 21. September gingen im Golfclub Matterhorn bei Zermatt nur gerade 18 Spieler an den Start. Wer gewinnen wollte, musste trotzdem «sehr tief gehen»: Der Franzose Pierrick Peracino und der Engländer James Johnson teilten sich mit jeweils 67 Schlägen (5 unter Par) den Sieg, wobei Johnson auf Bahn 17 aus 47 Yards zum Eagle einlochte und auf der 18 ein Birdie nachschob. Das Podest komplettierten Gerold Berchtold und Aleksandar Radoicic mit jeweils 69 Schlägen.

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