Bestes Resultat von Jeremy Freiburghaus
21.06.2021

Jeremy freiburghaus Challenge De Espana

Beim sechsten Turnier auf der Challenge Tour erspielt sich Jeremy Freiburghaus mit 14 unter Par das klar beste Resultat der Saison. Bei der Challenge de España rangiert er damit auf dem 15. Rang. Als zweiter Schweizer hatte sich Marco Iten für den Cut qualifiziert.

Beim ersten Turnier auf dem Club de Golf Novo Sancti Petri bei Cadiz war Jeremy Freiburghaus schon der stärkste Schweizer. Dies auf dem 28. Platz. Nach nur einem Tag Pause verlief der Start für den Bündner nochmals deutlich besser. Mit Ergebnissen von 68 und 66 Schlägen lag Freiburghaus zur Halbzeit bei 10 unter Par bloss einen Schlag hinter dem Leader-Duo.

In den beiden Finaldurchgängen konnte er mit zwei 70-er Runden nicht mehr ganz mit den Spitzenleuten mithalten. Vor allem auf den Backnine hatte der 25-Jährige deutlich grössere Probleme als noch in den ersten beiden Turnierrunden. Auch im Final zündete Freiburghaus zu Beginn nochmals ein Birdie-Feuerwerk mit fünf Schlaggewinnen bis zur Halbzeit. Zwei Bogeys auf den Backnine verhinderten eine noch bessere Klassierung. Auf den Bahnen 14 und 18 hatte er an den drei Tagen zuvor jeweils ein Par geschrieben, im Final benötigte er einen Schlag mehr. Die 14 unter Par, respektive der 15. Rang sind sein klar bestes Saisonresultat, auf dem gleichen Platz kam er zuletzt auf ein Total von sechs unter Par oder den erwähnten 28. Rang.

Geholfen hat auch die Unterstützung seiner Freundin Anouk Casty. «Sie ist zum zweiten Turnier nach Spanien hingeflogen, hilft mir als Caddie und motiviert mich natürlich noch zusätzlich», sagt Freiburghaus zum erfolgreichen Turnier.

Aufholjagd von Marco Iten

Als zweiter Schweizer qualifizierte sich Marco Iten für den Finaleinzug. Der Zürcher war mit der 73-er Karte zum Start noch ausserhalb der besten 100 gelegen. Im zweiten Durchgang begann Iten ab Loch 10 mit zwei Birdies und zwei Bogeys, lag so bei Halbzeit auf Par-Kurs. Unter anderem mit 5 (!) Birdies auf den abschliessenden sechs Spielbahnen schaffte er die 67-er Runde, machte knapp 40 Plätze gut und spielt als geteilter 50. weitere zwei Runden in Spanien. «Es war ein verrückter Tag. Ich wusste ich musste alles riskieren und es ist aufgegangen. Interessanterweise ist der Cut diesmal deutlich tiefer als noch vor ein paar Tagen auf dem gleichen Platz. Nun schauen wir was noch drin liegt», kommentiert Iten die späte Aufholjagd.

Im Final konnte auch der Zürcher nicht mehr Boden gut machen. Die weiteren Tagesergebnisse von 71 und 72 Schlägen ergeben den 46. Platz. Im Final begann Iten mit einem Birdie, musste auf den Bahnen fünf bis acht aber gleich fünf Schläge abgeben. «Kurz nach meinem Start kam es zu unglaublich intensivem Regen, danach wurde das Wetter und mein Spiel wieder besser», kommentiert Iten. «Auf den Backnine blieb ich drei unter Par und das ist ein versöhnlicher Schluss, bevor es nach einer Woche Pause auf der Pro Golf Tour weitergeht.»

Andere Schweizer ausgeschieden

Joel Girrbach hatte die Challenge de Cadiz am Sonntag mit einer 68-er Karte beendet, damit verbesserte es sich auf den 38. Rang. Beim zweiten Turnier startete der Thurgauer mit einer 71-er Karte und war auch im zweiten Durchgang ab Loch 10 lange noch im Rennen um den Finaleinzug. Ein Triplebogey auf Bahn 6 warf Girrbach dann weit zurück. Die Par-Runde mit insgesamt fünf Birdies reichte schliesslich nicht.

Raphaël De Sousa begann ab Loch 10, kam ebenfalls mit drei Birdies und zwei Bogeys zurück ins Clubhaus. «Am Nachmittag hatte es deutlich mehr Wind als am Morgen. Ich war heute nicht weit von einem guten Score entfernt, aber ich habe mir nicht genug gute Birdie-Chancen gegeben», kommentierte der Genfer die Startrunde. Im zweiten Durchgang wiederholt sich das Score mit weiteren drei Schlaggewinnen und zwei Bogeys. Bei total -2 verpasste der Genfer den Cut um zwei Schläge.

Artikel übernommen von www.swissgolf.ch

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